DOLKUN ISA

Präsident


Dolkun Isa war von 1985 bis 1989 ein Anführer der Pro-Demokratie Demonstrationen an der Xinjiang Universität. Er gründete 1987 die studentische Union für Wissenschaft und Kultur an der Universität und arbeitete an Programmen, die zum Ziel hatten, Analphabetismus zu eliminieren, die Wissenschaft zu fördern und anderen Studenten in Osttrkestan ein Vorbild zu sein. Er wurde schließlich von der Universität ausgeschlossen, aber schloss sein Studium der Physik im Selbststudium ab und erhielt zudem einen Masterabschluss in Politik- und Sozialwissenschaften der Universität von Gazi in der Türkei sowie einen Abschluss in Informatik in München. Nachdem er der politischen Verfolgung durch die chinesische Regierung ausgesetzt war, floh Herr Isa 1994 aus China, um in Europa Asyl zu finden. 2006 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft.

Im November 1996 spielte Herr Isa eine wichtige Rolle bei der Gründung des World Uyghur Youth Congress in Deutschland. Er diente als dessen Geschäftsführender Vorsitzender und Präsident. Im April 2004 spielt er eine ebenso wichtige Rolle bei der Gründung des Weltkongresses der Uiguren, welcher durch den Zusammenschluss des East Turkestan National Congress mit dem World Uyghur Youth Congress entstand. Er wurde sodann zum Generalsekretär dieser neuen Organisation gewählt. Seitdem vertritt er uigurische Menschenrechtsthemen bei internationalen Institutionen, wie dem UN Menschenrechtsrat, dem Europäischen Parlament, europäischen Regierungen und internationalen Menschenrechtsorganisationen. Dolkun Isa ist der gegenwärtige Präsident des Weltkongresses der Uiguren.