China-Reise abgesagt – Dialog erwünscht

Tagesspiegel Background, 22.08.2019

Der Streit mit Peking um das Einreiseverbot für die Grünen-Menschenrechtsexpertin Bause konnte nicht geklärt werden. Die für morgen angesetzte Reise des Bundestagsausschusses Digitale Agenda (ADA) ist nun offiziell abgesagt – dennoch setzen nicht nur die Parlamentarier auf einen weiteren Austausch.

Sonia Álvarez

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Uiguren: Ein Volk als diplomatischer Konflikt

Kurier, 14.02.2019

Von Fee Niederhagen – Sein Gesicht ist ausdruckslos, fast unmerklich wiegt er sich stetig von links nach rechts. Dann beginnt Abdurehim Heyit aufzusagen, was ihm wahrscheinlich von der Person hinter der Kamera vorgegeben wird: „Mein Name ist Abdurehim Heyit. Heute ist der 10. Februar 2019. Ich bin dabei, untersucht zu werden, weil ich angeblich gegen die nationalen Gesetze verstoßen habe. Ich bin jetzt bei guter Gesundheit und wurde nie misshandelt.“

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Befremdliche Zurückhaltung der EU, wenn es um China geht

Bitter Winter, 06.02.19

Marco Respinti – In der zweiten Mai-Hälfte finden in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) Wahlen für ein neues Europa-Parlament (EP) statt. Das führt natürlich dazu, dass nach und nach heiße Themen aufs Parkett gebracht werden.

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Chinas Technologieführerschaft fordert die freie Welt heraus

Neue Zürcher Zeitung, 25.01.19

Von Patrick Zoll – Der amerikanische Philanthrop George Soros ist bekannt dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. «China ist nicht das einzige autoritäre Regime in der Welt. Doch es ist zweifellos das reichste, stärkste und das am weitesten entwickelte in den Bereichen maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz», sagte Soros am Donnerstagabend am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. «Das», so die Schlussfolgerung des Milliardärs, «macht Xi Jinping zum gefährlichsten Gegner für alle, die an das Konzept einer offenen Gesellschaft glauben.»

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Xinjiang: China lässt 2000 ethnische Kasachen ausreisen

Frankfurter Rundschau, 10.01.2019

Von Peter Rutkowski – Chen Quanguo lehrt die Uiguren das Fürchten. Der Chef der chinesischen KP des Autonomiegebietes Xinjiang, der Heimat der Uiguren, hat sich seine Sporen für die Zentralregierung schon in Xizang (Tibet) verdient.

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Kommentar: „Chinesisches Geld ist wichtiger als die Muslime“

Nex24 News, 10 January 2019

Von Prof. Dr. Hans-Christian Günther – Während die chinesische Regierung dies bisher ablehnte, gab sie inzwischen bekannt, dass eine UN-Delegation Xinjiang besuchen dürfe, wenn ein angemessenes Vorgehen eingehalten und eine objektive und neutrale Einstellung eingebracht werde.

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Renommierter Fotograf in China verschwunden

Deutsche Welle

Lu Guang gilt als einer der bekanntesten Fotografen Chinas, lebt aber mit seiner Familie in New York. Er wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem World Press Photo Award und mit dem deutschen Henri-Nannen-Preis. Nach Angaben seiner Frau, Xu Xiaoli, war er als Tourist nach Xinjiang gereist, um sich mit Fotografen zu treffen und Seminare zu geben.

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Das Schicksal der Uiguren

Quelle: SZ

Plötzlich war er abgeschoben: Im April führten bayerische Behörden aufgrund eines Kommunikationsfehlers einen uigurischen Asylbewerber rechtswidrig nach Peking zurück. Er hatte einen Asylfolgeantrag gestellt. Seine Anhörung war für denselben Tag angesetzt, nur ein paar Stunden, nachdem er in Gewahrsam genommen wurde. Die Ausländerbehörde in München gibt an, eine entsprechende Mitteilung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) über den Folgeantrag nicht erhalten zu haben. Kann ein solcher Fall erneut vorkommen? Daran gibt es Zweifel.

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Bei der Frau des Propheten

Quelle: SZ

Der enzyklopädische Eintrag in Chinas größten Online-Lexikon Baidu Baike ist noch nicht aktualisiert. Als Eintrag steht dort noch: Aiyi ist ein Fluss in dem Autonomen Gebiet Ningxia im Nordwesten Chinas. Offiziell hat die Lokalregierung den 180 Kilometer langen Fluss bereits umbenannt. Er heißt nun Diannong, nach dem früheren Namen der Provinzhauptstadt Yinchuan. Grund für die Änderung: Der traditionelle Name Aiyi erinnere beim Hören angeblich an das arabische Wort Aisha, dem Namen der dritten Frau des Propheten Mohammeds. Die Umbenennung soll nun, so die chinesische Staatszeitung Global Times, die “traditionelle chinesische Kultur stärken” und dabei helfen, “die religiöse Generalisierung in der Region loszuwerden”.

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Pressefreiheit: China: Kein Visum für Buzzfeed-Journalistin

Quelle: Der Standard

Megha Rajagopalan musste vorzeitig ausreisen, da ihr Jahresvisum nicht verlängert wurde. Der Grund ist nicht bekannt

Die chinesischen Behörden haben der Peking-Korrespondentin des amerikanischen Medienunternehmens Buzzfeed News, Megha Rajagopalan, die Verlängerung ihres Jahresvisums verweigert.

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