Sanktionen gegen China wegen Uiguren-Verfolgung

Die Zeit, 28 Mai 2020

Unten ein Artikel von Die Zeit, Foto Thomas Peter/​Reuters.

Der US-Kongress hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, in dem US-Präsident Donald Trump zu Sanktionen gegen Chinas Regierung aufgefordert wird. Damit sollen chinesische Regierungsmitlieder und verantwortliche Behördenmitarbeiter für die Masseninhaftierungen von Uiguren bestraft werden.

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Menschenrechtler fordern Freilassung von Dr. Gulshan Abbas

IGFM, 15 Mai 2020

Unten ein Artikel von IGFM, Foto Unbekannt

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sorgt sich um die Folgen der Corona-Pandemie für die Uiguren. Nach offiziellen chinesischen Angaben haben sich im uigurischen Autonomiegebiet Xinjiang in der Volksrepublik China (Ostturkestan) bisher nur 76 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Nach Auffassung der IGFM ist das völlig unglaubwürdig. Da die Kommunistische Partei von Anfang an eine Desinformationskampagne bezüglich der Fallzahlen von COVID-19-Patienten betrieben hat, geht die IGFM von wesentlich mehr Infizierten aus und befürchtet eine Ausbreitung in den „Umerziehungslagern“.

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UIGUREN – DAS VERGESSENE VOLK: Die „China-Cables“-Interviews

Gesichter der Demokratie, 06 Mai 2020

Unten ein Artikel von Gesichter der Demokratie, Foto Unbekannt

Am 16. November 2019 veröffentlichte die „New York Times“ ein Leak von über 400 als geheim klassifizierten Dokumenten, welche zuvor dem Internationalen Konsortium Investigativer Journalisten zugespielt wurden. Die als „China Cables“ benannten PDF-Dateien belegen laut ICIJ eine der größten Menschenrechtsverletzungen der Gegenwart und erbringen den Beweis dafür, was die chinesische Regierung bis heute als „Hundertprozentige Lüge“ bezeichnet: Die Existenz von Zwangsinternierungslagern in der nordwestchinesischen Autonomieregion Xinjiang – gebaut, so das Fazit der beteiligten Journalistinnen und Journalisten, zur Umerziehung von mehr als einer Million Uiguren, Kasachen und anderen ethnischen Minderheiten.

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Offener Appell an die Deutsche Bundesregierung und an die Mitglieder des Deutschen Bundestags

IGFM, 07 April 2020

Offener Appel von IGFM

Hubert Körper – Frankfurt/Main. COVID-19 hat die gesamte Welt in Angst und Schrecken versetzt und die Weltwirtschaft an den Rand des Ruins getrieben. Tausende und abertausende Menschen sind an den Folgen dieser schweren Virusinfektion gestorben oder werden noch sterben. Das Ausmaß der Kollateralschäden ist auf lange Sicht nicht einzuschätzen.  

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#NoComplicity Zwangslager: Schweiz muss Freihandelsabkommen mit China neu verhandeln!

Uigurischer Verein Schweiz, Campax und Gesellschaft für bedrohte Völker, 31. März 2020

Gemeinsame Medienmitteilung Uigurischer Verein Schweiz, Campax und Gesellschaft für bedrohte Völker

Nachdem China das Corona-Virus unter Kontrolle bekommen hat, präsentiert sich die Regierung als makellosen Retter in der Not – dank einem diktatorischen Regierungsmodell.

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Profiteure aus China

Süddeutsche Zeitung, 24 März 2020

Unten ein Artikel von Süddeutsche Zeitung, Foto REUTERS/THOMAS PETER

Daniel Brössler – Gäbe es in Peking einen speziellen Stapel für Hilfsgesuche und Huldigungen, so hätte er in den vergangenen Tagen eine beträchtliche Höhe erreicht. Aus vielen Teilen Europas treffen bei der chinesischen Führung Bitten um Unterstützung ein, zuletzt aus dem von der Corona-Pandemie betroffenen nordrhein-westfälischen Landkreis Heinsberg. Mit Anerkennung werden überdies Chinas Siegesmeldungen im Kampf gegen das Virus zur Kenntnis genommen, etwa die Nachricht, dass die Abriegelung der Stadt Wuhan bald beendet werden soll.

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Wie Politik und betroffene Unternehmen auf die Vorwürfe reagieren

Der Tagesspiegel, 04. März 2020

Unten ein Artikel von Der Tagesspiegel, Foto REUTERS/THOMAS PETER

Nina Breher – Turnschuhe, Haushaltsgeräte und Autos, die von Zwangsarbeitern produziert werden: Die Vorwürfe gegen große deutsche Unternehmen, von uigurischen Zwangsarbeitern aus Xinjiang zu profitieren, wiegen schwer. Das Australian Strategic Policy Institute (ASPI) geht davon aus, dass zwischen 2017 und 2019 mehr als 80000 Uiguren aus der Provinz Xinjiang in Fabriken in ganz China verlegt wurden – auch in Unternehmen, die deutsche Firmen wie Adidas, Bosch, VW, BMW oder Siemens beliefern.


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Wir müssen über China reden

Zeit online, 16 März 2020

Unten ein Artikel von Zeit online, Foto KEYSTONE

 Martin Klingst – Zu Recht ziehen Donald Trump und sein verheerendes Krisenmanagement viel Kritik auf sich. Auch ich habe in meiner letzten Kolumne darüber geschrieben. Amerikas irrlichternder Präsident sieht im Coronavirus nach wie vor einen ausländischen Feind. Einreiseverbote können Zeit gewinnen, um sich auf die unabwendbare Pandemie vorzubereiten. Doch Trump hat diese Zeit vergeudet.


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Ilhams verzweifelte Suche nach ihrem verschollenen Vater

SRF, 18. Februar 2020

Unten ein Artikel von SRF , Foto KEYSTONE

Fredy Gsteiger — 15. Januar 2014, Flughafen Peking, Gepäckabgabe. An dem Tag sah Jewher Ilham ihren Vater zum letzten Mal. Die damals 18-Jährige sollte den bekannten uigurischen Ökonomen Ilham Toti in die USA begleiten, wo er eine Gastprofessur antreten wollte. Doch dann kam ein Mann in schwarzer Uniform dazwischen, der Toti abführte. Er wurde wegen «Separatismus» verurteilt.

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Eingesperrt wegen Bart und Kopftuch

tagesschau.de, 18 Februar 2020

Unten ein Artikel von tagesschau.de , Foto NDR

Christine Adelhardt, Philipp Eckstein, Stella Peters, Jan Lukas Strozyk, Benedikt Strunz — Eine Liste aus dem Inneren des chinesischen Verwaltungsapparats zeigt, dass Muslime in China für alltägliches Verhalten in ihrem privaten Lebensbereich abgestraft werden. Reportern von NDR, WDR, Deutscher Welle und “Süddeutscher Zeitung” wurde das Dokument zugespielt.

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