Die Achse der Schande: Menschenrechtsfeinde unterstützen Chinas Lager in Xinjiang

Bitter Winter, 15.07.2019

22 Staaten haben einen Brief unterzeichnet, in dem die Transformation durch Bildung-Lager der KPCh verurteilt werden. Nun haben 37 Länder darauf reagiert und vor den Vereinten Nationen Chinas „bemerkenswerte Fortschritte“ hinsichtlich der Menschenrechte gepriesen.

Massimo Introvigne

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Tausende von Uiguren in einem Gefängnis in Provinz Gansu interniert

Bitter Winter, 11.07.2019

Auf Grund seiner Nachbarschaft zu Xinjiang wird die Provinz Gansu nun zu einem Ziel für die Umsiedlung internierter Uiguren.

Li Wensheng

Wie Bitter Winter bereits berichtet hat, haben sich die chinesischen Behörden daran gemacht, eine große Zahl der Internierten zu verlegen: Um die Massenfestnahmen von Uiguren zu verschleiern, bringen sie diese von den überfüllten Gefängnissen und Transformation durch Bildung-Lagern in Xinjiang in andere Provinzen Chinas, unter anderem nach Shaanxi, Gansu, Heilongjang und weitere Orte.

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Ungewöhnliche Aktion gegen China

DW, 10.07.2019

Massenverhaftungen, Überwachung von Minderheiten, Umerziehungslager – die Liste der Menschenrechtsverletzungen in China ist lang. Deutschland und 21 weitere Länder prangern die Verstöße an, auf sehr unorthodoxe Weise.

se/haz (dpa, ap, hrw.org)

22 Staaten haben die Volksrepublik China bei der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf auf ungewöhnliche Weise angegriffen: In einem Brief an den Präsidenten des Rates fordern sie die Behörden in

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Kein Kotau vor dem kulturellen Genozid

ZEIT ONLINE, 09.07.2019

Was kann die internationale Staatenwelt gegen die Unterdrückung der Uiguren in China tun? Regierungen müssen vor allem damit aufhören, auf Drohgebärden hereinzufallen.

Xifan Yang

Die Chinapolitik westlicher Staaten ist von zwei Emotionen getrieben, hat der frühere australische Premierminister Tony Abbott einmal zu Angela Merkel gesagt: Angst und Gier. Das stimmt – und trifft auf nicht westliche Länder genauso zu, kann man hinzufügen. An keinem Missstand zeigt sich das derzeit deutlicher als an der Unterdrückung der uigurischen Minderheit in der chinesischen Westprovinz Xinjiang.

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Das Massaker an den Uiguren im Juli 2009: Eine Überlebende erinnert sich an diesen Tag in Urumqi

Bitter Winter, 07.07.2019

Risalat, geschützt durch ihren britischen Reisepass, kehrte noch am selben Tag nach Urumqi zurück, als unschuldige Uiguren 2009 von Soldaten niedergemäht wurden.

Ruth Ingram

Eine Frau erinnert sich

Haufen von menschlichen Körpern, die darauf warten, vom Straßenrand aufgesammelt zu werden – das sind Risalats bleibende Erinnerungen an den 05. Juli 2009. Aber wo diese Leichen herkamen, wer sie waren und warum es so viele gab – von Kugeln durchsiebt und regungslos in Blutlachen auf der Straße liegend – war ein grausames Geheimnis, das sie erst später Stück für Stück erfassen konnte.

Im verblassenden Licht dieses denkwürdigen Sonntagabends vor zehn Jahren traute sie kaum ihren Augen, als sie durch einen Spalt im Vorhang aus ihrem Zimmer im 13. Stock nach unten blickte. Als die Bulldozer und Bagger parat standen, die Leichen aufzuschaufeln und sie bis hoch hinauf in wartende Lastwagen zu stapeln, stand da eine alleinstehende Frau und nahm ihr blutüberströmtes Baby langsam in die Arme. Risalat erinnert sich noch immer an den Klang seines erbärmlichen Weinens.

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Chinas Regierung trennt offenbar systematisch muslimische Familien

Spiegel Online, 05.07.2019

(AP Photo/ Dake Kang) 

Mehr als eine Million Menschen sollen in der chinesischen Provinz Xinjiang in Umerziehungslagern untergebracht sein – vor allem Muslime. Einem BBC-Bericht zufolge werden auch Kinder systematisch entwurzelt.

Spiegel Online

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Xinjiang: Der US-Kongressausschuss über China bittet die Regierung um rasches Handeln

Bitter Winter, 07.07.2019

Ihr Schreiben vom 03. April, in dem sie zu gezielten Sanktionen gegen Beamte der KPCh aufrufen, ist immer noch unbeantwortet. Am Jahrestag des Urumqi-Massakers erheben sie wieder ihre Stimme.

Marco Respinti

Heute, am 05. Juli, dem zehnten Jahrestag des Massakers an uigurischen Demonstranten in Urumqi, der Hauptstadt der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang, die die Uiguren lieber Ost-Turkestan nennen, haben der US-Repräsentant Jim McGovern (D-MA) und der US-Senator Marco Rubio (R-FL),
Vorsitzender bzw. Ko-Vorsitzender der Exekutivkommission des Kongresses zu China (CECC), eine Erklärung abgegeben, in der sofortige Maßnahmen gefordert werden, um die High-Tech-Überwachung und die Masseninternierung von über einer Million Uiguren, Kasachen und anderen in der Region anzugehen.

„Die Bemühungen der chinesischen Regierung, Menschenrechte und Grundrechte zu unterdrücken, haben in der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang eine lange und brutale Geschichte“, heißt es in der Erklärung. „Im letzten Jahr“, fuhren McGovern und Rubio fort, „haben wir die Regierung erfolglos dazu aufgefordert,

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Das Massaker von Urumqi vor 10 Jahren und die olympische Ruhe des repressiven China

Bitter Winter, 07.07.2019

Trotz dieser eklatanten Menschenrechtsverletzungen und grausamen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist Peking für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2022 vorgesehen. Wird der Westen abermals den Lügen Pekings glauben?

Marco Respinti

Vor zehn Jahren, am 06. Juli 2009, verübte das kommunistische Regime Chinas ein Massaker in Urumqi, der Hauptstadt der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang, die die Uiguren lieber Ost-Turkestan nennen.

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„Berufsbildungszentren“: Türkei will Delegation zur Untersuchung der Lage der Uiguren nach China schicken

Epoch Times, 04.07.2019

Mehr als eine Million Uiguren und Angehörige anderer muslimischer Minderheiten sollen in Umerziehungslagern inhaftiert sein, um sie zur Aufgabe ihrer Religion, Kultur und Sprache zu zwingen und zu „guten“ chinesischen Staatsbürgern zu erziehen. Peking bestreitet dies und spricht von „Berufsbildungszentren“.

AFP

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10. Jahrestag des Urumchi Massakers

Weltkongress der Uiguren, 04.07.2019

Am 5. Juli 2019 erinnert der Weltkongress der Uiguren an die Opfer des Urumchi Massakers von 2009. Tausende von friedlichen uigurischen Demonstranten wurden zwischen dem 5. und 7. Juli 2009 von bewaffneten chinesischen Sicherheitskräften getötet, verschleppt oder verwundet. Diese brutale Niederschlagung von Protesten wurde zum Wendepunkt in der chinesischen Strategie in Ostturkestan. Die chinesische Obrigkeit setzt seitdem ausschließlich auf Gewalt und Unterdrückung von Anliegen der muslimischen Bevölkerung Ostturkestans. In den 10 Jahren, die seit dem Massaker vergangen sind, hat sich die Situation der uigurischen Minderheit weiter verschlechtert; 1-3 Millionen Uiguren werden derzeit in Internierungslagern festgehalten und die chinesische Regierung setzt alles daran, die uigurische Identität vollkommen auszulöschen.

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