Kirgisen mobilisieren gegen chinesische „Erziehungslager“

Novastan, 27.03.2019

In Kirgisistan wurde ein „Komitee zum Schutz der Kirgisen in China“ gegründet. Das bei der ersten Vereinssitzung definierte Ziel ist, sich für diese Belange die Unterstützung der kirgisischen Regierung zuzusichern. Immerhin befänden sich 22.000 ethnische Kirgisen derzeit  in chinesischen „Erziehungslagern“ in der Provinz Xinjiang.  

Sie haben also beschlossen, sich zu vereinigen. Während der ersten öffentlichen Sitzung des „Komitees zum Schutze der Kirgisen in China“ am 30. November des letzten Jahres wurden der kirgisische Präsident Sooronbaï Jeenbekov und dessen Außenminister Erlan Abdyldaïev auf das Schicksal der in China lebenden ethnischen Kirgisen und die Dringlichkeit einer Unterstützung von Seiten Kirgisistans aufmerksam gemacht.

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„Hanifizierung“: Uigurische Kinder werden ihrer Wurzeln beraubt

Bitterwinter, 13.03.2019

Während die Eltern zur Umerziehung weggebracht werden, sind uigurische Kinder von einem Stacheldraht umgeben und dürfen ihre Sprache nicht sprechen.

Wie Bitter Winter bereits berichtet hat, wurden über eine Million Muslime gezwungen, die chinesische Sprache zu lernen und in den Umerziehung-durch-Bildung Lagern politische und ideologische Schulung zu erhaltenDie Kinder der Inhaftierten sind in „Schulen“ der chinesischen Han-Propaganda eingesperrt und werden dort gezwungen ihren Unterricht in einer vollständig „hanifizierten“ Umgebung zu erhalten, d.h. eine Lernumgebung, in der ausschließlich Mandarin gesprochen wird und nur kulturelle Han-Referenzen und Normen angewendet werden. Auf diese Weise wird den Erben der uigurischen Kultur das Geburtsrecht verweigert.

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USA: Pompeo trifft Uiguren über Menschenrechte in China

Twittersmash, 13.03.2019

U.S. Außenminister Mike Pompeo traf sich mit uigurischen Muslimen, die unter Chinas Festnahme der türkischen Minderheit gelitten haben, sagte das Außenministerium am Mittwoch.

Pompeo traf sich am Dienstag mit Mihrigul Tursun, einem Überlebenden eines chinesischen Internierungslagers in Xinjiang, sowie mit Gulchehra Hoja, Ferkat Jawdat und Arfat Erkin, Uiguren, deren Angehörige in Lagern festgehalten oder von chinesischen Behörden strafrechtlich verurteilt wurden.

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China lädt europäische Diplomaten in Unruheregion Xinjiang ein

tt, 13.03.2019

Peking (APA/AFP) – Angesichts der internationalen Kritik an Internierungslagern für Angehörige der muslimischen Volksgruppe der Uiguren in Xinjiang will China europäischen Diplomaten Zugang zu der Unruheregion gewähren. Die Botschafter der europäischen Länder seien eingeladen worden, sich selbst ein Bild von der Lage an Ort und Stelle zu machen, teilte das chinesische Außenministerium am Donnerstag mit.

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Görlach global: Xi Jinpings China auf einem gefährlichen Weg

DW, 13.03.2019

Während die Welt von China vor allem den Süden und die entwickelten Küstenregionen wahrnimmt, regiert im Nordwesten der Ein-Parteien-Staat mit totalitärer Härte. Hier darf niemand wegschauen, meint Alexander Görlach.

Es gäbe, so las ich jüngst in einem Artikel, ein gutes und ein schlechtes China. Das gute, so der Autor, sei jenes südlich einer imaginären Linie, die vom Nordosten in den Südwesten des Landes reicht, das schlechte liege nördlich davon. Das südliche China ist jenes, das prosperiert und von der Welt bewundert wird: Hier liegen die ökonomisch bedeutenden Städte, die Mehrheit der Bevölkerung lebt hier, große Infrastrukturprojekte haben dort Städte für Millionen Menschen geschaffen, wo vor 30 Jahren noch nichts stand. Im Norden hingegen liegen die politischen Krisengebiete des Riesenreiches: die Innere Mongolei, Tibet, die Provinz Xinjiang.

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Uiguren: Ein Volk als diplomatischer Konflikt

Kurier, 14.02.2019

Von Fee Niederhagen – Sein Gesicht ist ausdruckslos, fast unmerklich wiegt er sich stetig von links nach rechts. Dann beginnt Abdurehim Heyit aufzusagen, was ihm wahrscheinlich von der Person hinter der Kamera vorgegeben wird: „Mein Name ist Abdurehim Heyit. Heute ist der 10. Februar 2019. Ich bin dabei, untersucht zu werden, weil ich angeblich gegen die nationalen Gesetze verstoßen habe. Ich bin jetzt bei guter Gesundheit und wurde nie misshandelt.“

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Muslimische Minderheit in China Türkei empört über “Konzentrationslager”

n-tv, 21.02.19

Die chinesische Provinz Xinjiang ist die Heimat der Uiguren. Das muslimisch geprägte Turkvolk steht unter strenger Beobachtung Pekings. Neue Berichte über Umerziehungslager für Muslime rufen die türkische Regierung auf den Plan.

Mit scharfen Worten hat die türkische Regierung von der Volksrepublik China die Schließung der Umerziehungslager für Uiguren in der westlichen Provinz Xinjiang verlangt. Die Zwangsinternierung der muslimischen Minderheit sei eine “Schande für die Menschheit”, erklärte Außenministeriumssprecher Hami Aksoy. “Es ist kein Geheimnis mehr, dass mehr als eine Million Uiguren willkürlich festgenommen wurden, dass sie in Gefängnissen und Konzentrationslagern gefoltert und politischer Gehirnwäsche unterzogen werden.”

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Streit um chinesische Minderheit Ankara prangert Umgang mit Uiguren an

Tagesschau, 21.02.19

Der vermeintliche Tod eines uigurischen Musikers in einer Haftanstalt in Xinjiang sorgt für Spannungen zwischen Peking und der Türkei. Ankara greift nun generell China wegen seines Umgangs mit der uigurischen Minderheit an.

Von Steffen Wurzel, ARD-Studio Shanghai

Der Musiker Abdurehim Heyit aus der muslimisch geprägten chinesischen Region Xinjiang steht seit Tagen im Zentrum eines diplomatischen Streits zwischen China und der Türkei. Im Jahr 2017 wurde der auch in der der Türkei populäre Musiker von der chinesischen Polizei verhaftet. Seitdem ist er verschwunden. Nach Berichten pro-uigurischer Menschenrechtsaktivisten ist Heyit vor wenigen Tagen in chinesischer Haft gestorben.

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Befremdliche Zurückhaltung der EU, wenn es um China geht

Bitter Winter, 06.02.19

Marco Respinti – In der zweiten Mai-Hälfte finden in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) Wahlen für ein neues Europa-Parlament (EP) statt. Das führt natürlich dazu, dass nach und nach heiße Themen aufs Parkett gebracht werden.

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Menschenrechtler fordern UN-Untersuchung in chinesischer Provinz Xinjiang

Deutsche Welle, 03.01.19

Deutsche Welle “Die Misshandlung in Xinjiang ist so schwerwiegend, dass es nach internationalem Handeln schreit”, sagte der Chef von Human Rights Watch (HRW), Kenneth Roth, in Genf. UN-Generalsekretär Antonio Guterres schweige bisher zu “einem der dreistesten Menschenrechtsverstöße”, weil er China nicht verärgern wolle. Guterres müsse aber “etwas sagen”.

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