Internierte Muslime müssen Zwangsarbeit leisten

Bitter Winter12.01.2019

Von Li Zaili Es gibt vermehrt Hinweise darauf, dass die in den Transformation durch Bildung-Lagern internierten Muslime Zwangsarbeit leisten müssen. Das Laojiao bzw. „Umerziehung durch Arbeit“-System, das 2013 von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) abgeschafft wurde, feiert nun ein Comeback: zumindest inhaltlich, wenn auch nicht namentlich.

Weiterlesen →

„Aus meiner Schwiegerfamilie sind Dutzende verschwunden“ – der 11. September der Rushan Abbas

Bitter Winter, 18.01.2019

Von Marco Respinti – Zum ersten Mal traf ich Rushan Abbas in Genf und zwar an dem Tag, an dem vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen das Allgemeine Periodische Überprüfungsverfahren gegen China stattfand. Mich beeindruckte das Plakat, das sie trug, auf dem das Bild einer uigurischen Dame mittleren Alters abgebildet war und auf dem stand: „Wo ist meine Schwester? Sie ist promovierte Ärztin, sie braucht keine Berufsausbildung.“ Die Masseninternierungslager in Xinjiang sind nämlich offiziell als „Transformation durch Bildung“-Lager bekannt, und obwohl die Menschen dort gefoltert werden und sterben, behauptet die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), dass sie diesen eine „Berufsausbildung“ zukommen lasse, um sie von religiösem Extremismus zu heilen.

Weiterlesen →

Xinjiang: Muslime müssen ihre Bärte abrasieren

Bitter Winter, 08.01.19

Von Li Zaili – Seit die Vorschriften zur Entradikalisierung im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang in Kraft getreten sind, gehen die Behörden gegen jegliche „Äußerung und jegliches Verhalten vor, das von Extremismus beeinflusst wird“. Die Vorschriften waren am 29. März 2017 bei der 28. Sitzung des Ständigen Ausschusses des 12. Volkskongresses erlassen und am 9. Oktober 2018 novelliert worden, sodass sie nun eine noch schärfere Bestrafung von „extremen Aktivisten“ ermöglichen.

Weiterlesen →

Im Namen der „sozialen Stabilität“: Schikanen gegen Geschäfte

Bitter Winter, 08.01.19

Von Li Zaili Wie Bitter Winter bereits berichtet hat, erschweren die Behörden im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang das Leben der dortigen Bürger und Unternehmer weiterhin im Namen „der Vorschriften zur Aufrechterhaltung der sozialen Stabilität“. Geschäftseigentümer werden unter dem Vorwurf, eine der zahlreichen neuen Vorschriften (die die meisten übertrieben finden) verletzt zu haben, mit Geldstrafen belegt oder festgenommen – oder ihre Läden werden geschlossen.

Weiterlesen →

China sagt, das Tempo von Xinjiang ‘Bildung’ werde sich verlangsamen, aber die Lager verteidigen

Twittersmash10.01.2019

China wird nicht zurücktreten, was in Xinjiang als äußerst erfolgreiches Programm zur Radikalisierung angesehen wird, das weltweite Besorgnis hervorruft, aber es werden weniger Menschen durchgeschickt, sagten die Behörden letzte Woche seltener Medienzugriff dort.

Weiterlesen →

China will Muslime auf Linie bringen

DW10.01.2019

Von William Yang – China gibt sich offen und tut so, als hätte es in der vom Islam geprägten Region Xinjiang nichts zu verbergen. Gleichzeitig sollen die geschätzt 23 Millionen Muslime in China möglichst folgsame Parteichinesen werden.

Weiterlesen →

Muslime werden in Xinjiang und darüber hinaus zwangsweise entlassen

Bitter Winter03.01.2019

Uiguren, die außerhalb von Xinjiang arbeiten, werden gezwungen, heimzukehren, genauso wie die Hui in Xinjiang an ihren Geburtsort zurückgezwungen werden. Sie alle stehen vor der Frage, wie sie ihre Familien ernähren sollen.

Weiterlesen →

Das orwellsche Leben auf dem Xinjiang-Campus

Bitter Winter03.01.2019

Ruth Ingram “Parken verboten auf beiden Seiten der Straße”. Ein Straßenschild auf dem Campus der Xinjiang Staatsuniversität in Urumqi, bei der jedoch die uigurische Übersetzung grob überklebt wurde.
Weiterlesen →

Uiguren: Muslimische Öffentlichkeit zu wenig informiert

27.12.2018, Islamiq

Die Zeitung „Jakarta Post“ hatte am vergangenen Donnerstag eine Antwort der chinesischen Regierung zur Situation der Muslime in Xinjiang veröffentlicht. Dabei habe die Zeitung die Situation der Muslime verharmlost und „alles in einem anderen Licht dargestellt“ berichtet der Philologen Prof. Dr. Hans-Christian Günther in einem Schreiben auf der Onlineplatform „Nex24 News“.

Weiterlesen →

Situation der Uiguren: Muslimische Öffentlichkeit nicht ausreichend informiert

27.12.2018, Next24

“Der Druck der Straße muss daher wachsen. In denjenigen muslimischen Ländern, die ich kenne, vor allem Indonesien und Iran, aber auch Nordafrika, ist die Öffentlichkeit nicht ausreichend informiert, oder sie wird, wie dieses Beispiel zeigt, gezielt desinformiert. Es ist die Pflicht eines jeden Muslims, die Wahrheit zu verbreiten.” Ein Kommentar.

Von Prof. Dr. Hans-Christian Günther

Die Jakarta Post, die zu Anfang dieses Jahres einen Artikel von mir über die Situation der Uiguren abgelehnt hat, stattdessen einen des chinesischen Botschafters in Indonesien veröffentlichte,

hat am vergangenen Donnerstag einen Bericht über die Antwort der chinesischen Regierung auf eine Anfrage des indonesischen Außenministeriums zur Situation der Muslime in Xinjiang veröffentlicht.

Weiterlesen →