Bundesregierung verschärft Reisehinweise

Quelle: FAZ

boe. PEKING, 26. Juli. Angesichts des harschen Vorgehens der chinesischen Polizei in der mehrheitlich muslimischen Region Xinjiang hat die Bundesregierung am Donnerstag ihre Sicherheitshinweise für Reisen in diese Gegend verschärft. Es könne vorkommen, dass ausländische Besucher vorübergehend festgenommen würden, heißt es auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. Zudem wurde nach Angaben von Diplomaten uigurischstämmigen Ehepartnern deutscher Staatsbürger in mehreren Fällen ihr chinesischer Pass entzogen, so dass sie nicht mehr ausreisen konnten. Unterdessen wachsen unter europäischen Diplomaten die Zweifel an dem Format des Menschenrechtsdialogs mit China.

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