Renommierter Fotograf in China verschwunden

Deutsche Welle

Lu Guang gilt als einer der bekanntesten Fotografen Chinas, lebt aber mit seiner Familie in New York. Er wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem World Press Photo Award und mit dem deutschen Henri-Nannen-Preis. Nach Angaben seiner Frau, Xu Xiaoli, war er als Tourist nach Xinjiang gereist, um sich mit Fotografen zu treffen und Seminare zu geben.

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Das Schicksal der Uiguren

Quelle: SZ

Plötzlich war er abgeschoben: Im April führten bayerische Behörden aufgrund eines Kommunikationsfehlers einen uigurischen Asylbewerber rechtswidrig nach Peking zurück. Er hatte einen Asylfolgeantrag gestellt. Seine Anhörung war für denselben Tag angesetzt, nur ein paar Stunden, nachdem er in Gewahrsam genommen wurde. Die Ausländerbehörde in München gibt an, eine entsprechende Mitteilung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) über den Folgeantrag nicht erhalten zu haben. Kann ein solcher Fall erneut vorkommen? Daran gibt es Zweifel.

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Bei der Frau des Propheten

Quelle: SZ

Der enzyklopädische Eintrag in Chinas größten Online-Lexikon Baidu Baike ist noch nicht aktualisiert. Als Eintrag steht dort noch: Aiyi ist ein Fluss in dem Autonomen Gebiet Ningxia im Nordwesten Chinas. Offiziell hat die Lokalregierung den 180 Kilometer langen Fluss bereits umbenannt. Er heißt nun Diannong, nach dem früheren Namen der Provinzhauptstadt Yinchuan. Grund für die Änderung: Der traditionelle Name Aiyi erinnere beim Hören angeblich an das arabische Wort Aisha, dem Namen der dritten Frau des Propheten Mohammeds. Die Umbenennung soll nun, so die chinesische Staatszeitung Global Times, die “traditionelle chinesische Kultur stärken” und dabei helfen, “die religiöse Generalisierung in der Region loszuwerden”.

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Pressefreiheit: China: Kein Visum für Buzzfeed-Journalistin

Quelle: Der Standard

Megha Rajagopalan musste vorzeitig ausreisen, da ihr Jahresvisum nicht verlängert wurde. Der Grund ist nicht bekannt

Die chinesischen Behörden haben der Peking-Korrespondentin des amerikanischen Medienunternehmens Buzzfeed News, Megha Rajagopalan, die Verlängerung ihres Jahresvisums verweigert.

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Religiöse Diskriminierung

Quelle: fr

Eine große Mehrheit der Weltbevölkerung lebe in Ländern, die Glaubenfreiheit beschränken, klagte der US-Botschafter für internationale religiöse Freiheit, Sam Brownback, am Dienstag (Ortszeit) bei der Eröffnung der dreitägigen Konferenz in Washington. Regierungs- und Verbandsvertreter aus mehr als 80 Nationen nehmen an der Konferenz teil. Zugegen seien Christen, Muslime, Juden, Buddhisten, Hindus und andere Religionen, erklärte das Außenministerium. Minister Mike Pompeo erklärte im christlichen Fernsehsender CBN, unter Präsident Donald Trump solle Religionsfreiheit eine wirkliche politische Priorität haben.

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Premierentreffen zum Thema Religionsfreiheit auf großer Bühne

Quelle: focus

Die USA hatten eingeladen. Auf einer internationalen Konferenz war drei Tage die Religionsfreiheit Thema. Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit, zieht ein positives Fazit – bemängelt aber die Teilnehmerliste.

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Protest gegen Organraub

Quelle: Wormser-Zeitung

DEMONSTRATION Menschenrechtler prangern am Samstag in Worms Verbrechen in China an

WORMS – (red). Menschenrechtsaktivisten wollen am Samstag, 21. Juli, von 10 bis 20 Uhr „Chinas staatlich geförderten Organraub“ zum Thema einer Kundgebung in der Kämmererstraße machen. Menschenrechler und Falun-Gong-Praktizierende wollen über aktuelle Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas aufklären und neue Fakten präsentieren.

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China hat dafür gesorgt, dass der uigurische Menschenrechtler Dolkun Isa nicht am Permanenten Forum für Indigene Angelegenheiten der UN in New York teilnehmen kann

Quelle:igfm Facebook

China hat dafür gesorgt, dass der uigurische Menschenrechtler Dolkun Isa nicht am Permanenten Forum für Indigene Angelegenheiten der UN in New York teilnehmen kann. Und das, obwohl er vor ein paar Wochen noch die Bestätigung für seine Registrierung bekommen hatte. Jetzt werden “Sicherheitsbedenken” vorgeschoben. Wir haben den Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra’ad Al Hussein gebeten, sich in den Fall einzuschalten.

Während die Welt mit fasziniertem Entsetzen auf Donald Trump schaut, ist Xi Jinpings China auf dem Vormarsch, auch bei den UN. Wer über Trump redet, darf zu Xi Jinping nicht schweigen. Das sind wir Dolkun Isa und allen, die sich für Menschenrechte in China einsetzen, schuldig.

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Der chinesische Präsident darf auf unbegrenzte Zeit regieren

Quelle:igfm

Mit Sorge blickt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) auf die aktuellen Entwicklungen in der Volksrepublik China

Frankfurt am Main 16. März 2018 (idea) – Mit Sorge sieht die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die aktuellen Entwicklungen in der Volksrepublik China. Anlass ist ein Beschluss des Volkskongresses, der es Staats- und Parteichef Xi Jinping erlaubt, lebenslang im Amt zu bleiben.

Es bestehe die Gefahr, dass dieser Schritt dazu führe, die Glaubensfreiheit der Christen  noch mehr zu beschränken, äußert der Vorstnadssprecher der IGFM, Martin Lessenthin (Frankfurt am Main), gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur idea. „Präsident Xi steht wie kein anderer für Intoleranz und Kontrollwahn gegenüber Christen und der Individualität von Menschen generell.“

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Verfassung auf Xi Jinping zugeschnitten

DW, 27.02.2018

Die Wiederwahl des Staatspräsidenten Chinas soll künftig unbegrenzt möglich sein. Die entsprechende Verfassungsänderung ist nur Formsache und setzt die Machtkonzentration in der Hand Xi Jinpings fort.

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