Kritik am wachsenden Einfluss autoritärer Staaten Menschenrechtlern sollte beratender Status bei der UNO entzogen werden

Quelle:PressPortal

Göttingen/Bozen (ots) – Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Einschränkung der Freiräume unabhängiger Nichtregierungsorganisationen in den Vereinten Nationen (UNO).

“Der Einfluss autoritär regierter Staaten nimmt in der Weltorganisation immer weiter zu. Nichtregierungsorganisationen dürfen nicht willkürlich mundtot gemacht werden, nur weil sie auf schwere Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen”, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Donnerstag. China hatte zuvor versucht, der Menschenrechtsorganisation wegen eines vermeintlichen Regelverstoßes den NGO-Status zu entziehen, den Antrag nach Protesten demokratischer Staaten jedoch am Mittwoch zurückgezogen. “Wir engagieren uns seit 25 Jahren für verfolgte Minderheiten und Nationalitäten in der UNO. Wenn Stimmen wie unsere nicht mehr hörbar sind, dann verliert auch die UNO an Glaubwürdigkeit”, erklärte der Präsident der GfbV-International, Wolfgang Mayr aus Südtirol.

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In China gibt es erschreckende Umerziehungslager, in denen wohl mehr als eine Million Menschen festsitzen

Quelle:BusinessInsider

In Chinas westlichster Provinz Xinjiang lesen die meisten Einwohner tagelang, schreiben viel und singen regelmäßig. Allerdings machen sie all das nicht freiwillig.

In Umerziehungslagern werden muslimische Frauen und Männer dazu gezwungen, sich mit der Geschichte Chinas auseinanderzusetzen und Lieder wie „Without the Communist Party, there would be no New China“ („Ohne die kommunistische Partei gäbe es kein neues China“) zu singen. Die meisten von ihnen gehören der muslimischen Minderheit der Uiguren an, sie werden in den Lagern geschlagen, gequält und festgehalten.  

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Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor Einschränkung der Freiräume von NGOs

Quelle:gfbv

Menschenrechtlern sollte beratender Status bei der UNO entzogen werden (Pressemitteilung)

China hatte die Akkreditierung des langjährigen uigurischen GfbV-Mitgliedes Dolkun Isa bei einer UN-Konferenz im April als Regelverstoß gewertet, weil der in München lebende Menschenrechtler angeblich ein Terrorist sei. Bild: GfbV

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Einschränkung der Freiräume unabhängiger Nichtregierungsorganisationen in den Vereinten Nationen (UNO). „Der Einfluss autoritär regierter Staaten nimmt in der Weltorganisation immer weiter zu.

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China: Schule zwingt Schüler mit Gesichtserkennung zum Aufpassen

Quelle:Derstandard

Auf einem Display wird eine Liste jener Schüler geführt, die im Unterricht angeblich nicht zuhören.

Eine Schule im chinesischen Hangzhou nutzt Gesichtserkennung, um die Aufmerksamkeit von Schülern während des Unterrichts zu überwachen. Drei Kameras, die im vorderen Bereich des Klassenzimmers aufgestellt sind, scannen alle 30 Sekunden die Gesichter der Schüler. Das berichtet die US-.Zeitung “Epoch Times”.

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Offener Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel von Mihriban Memet, uigurische Menschenrechts-Aktivistin

Quelle:MyHeimat

Berlin: Bundeskanzleramt | Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

bei Ihrer, am 23. Mai 2018 beginnenden Chinareise haben Sie Vieles bereits im Gepäck.
Das, wovon ich Ihnen schreibe, darf keinesfalls fehlen: umso mehr, als Sie ja bereits ausführten, dass neben den wirtschaftlichen Interessen auch die Menschrechte eine Rolle spielen werden!

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China: Erzwungene Medikamententests an Minderheiten und Gewissensgefangenen

Quelle:Epochtimes

Zwei kürzlich veröffentlichte Berichte über die Menschenrechtssituation in China offenbaren, dass die Regierung an willkürlich gefangengehaltenen Menschen in China Medikamente testet – mit erschütternden Folgen.

Die chinesische Regierung ist kontinuierlich gegen die beiden Regionen Xinjiang und Kasachstan vorgegangen. Die kommunistische Partei Chinas (KPCh) hatte diese als Territorien des chinesischen Staates übernommen, historisch gesehen aber waren hier ethnische Gruppen mit anderen kulturellen und religiösen Traditionen als die ethnische Mehrheit der Han beheimatet.

Viele Uiguren und Kasachen, die in „Umerziehungszentren“ in Xinjiang inhaftiert waren, berichteten, sie seien gezwungen worden, Medikamente zu nehmen, oder dass ihnen eine mysteriöse Substanz injiziert worden sei. So berichtet ChinaAid, eine auf China fokussierte Menschenrechtsorganisation, am 4. Mai auf ihrer Website.

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EU: Kritik an China

Quelle:die Tagespost

Brüssel (DT/KNA) EU-Politiker haben Menschenrechtsverletzungen in der chinesischen Provinz Xinjiang kritisiert. „Gewaltsames Verschwindenlassen und willkürliche Verhaftungen sind in Xinjiang an der Tagesordnung“, sagte die menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im EU-Parlament, Barbara Lochbihler. Am Dienstagmorgen hatten EU-Abgeordnete im Menschenrechtsausschuss des EU-Parlaments das Thema mit Experten diskutiert. Lochbihler zufolge haben die Experten „unmissverständlich“ beschrieben, wie „schwerwiegend“ die Repressionen vor allem gegen Menschenrechtsaktivisten, ethnische und religiöse Minderheiten in der stark muslimisch geprägten Provinz Xinjiang seien.

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Sie kämpft literarisch für Uiguren

Quelle:Tagblatt

Dies ist ein Artikel der «Ostschweiz am Sonntag». Die ganze Ausgabe lesen Sie hier: www.tagblatt.ch/epaper

Es waren schon immer die Ränder Chinas, die Alice Grünfelder faszinierten. Die Gebiete in denen andere Nationalitäten leben als Chinesen, wie etwa Tibet. Alice Grünfelder hat mehrere Bücher mit Erzählungen von tibetischen Autoren publiziert und ihre Magisterarbeit über die Region geschrieben. Im Unionsverlag gab sie mehrere Bücher über Asien heraus. «Als ich meine Arbeit als Lektorin an den Nagel hängte, um an der Berufsschule angehende Handwerker zu unterrichten, verstanden mich die wenigsten», sagt sie. Sie habe diesen Schritt nie bereut. Sie brauche den Arbeitsalltag, der ihr Schreiben befruchtet. Seit 2016 arbeitet sie auch an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen.

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#Freethemall Lebenslang für einen „Brückenbauer“

Quelle:Welt

Ilham Tohtis letzte öffentliche Worte vor Gericht waren: „Ich nehme das Urteil nicht an. Ich protestiere!“ Lebenslang – so lautete die Strafe, die im September 2014 in der Hauptstadt der chinesischen Provinz Xinjiang gegen den Wirtschaftsdozenten und Publizisten verhängt wurde.

Der ethnische Uigure, der an der Pekinger Nationalitätenuniversität lehrte, wurde im Januar 2014 aus seiner Wohnung überfallartig abgeholt und nach Ürümqi gebracht. Fünf Jahre zuvor hatten die Zentralbehörden eine ähnlich geplante Verschleppung gestoppt.

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#FreeThemAll: Memetjan Abdulla, China, Uigure und Journalist

Quelle:Welt

#FreeThemAll Lebenslange Haft wegen einer Übersetzung

Memetjan Abdulla arbeitete acht Jahre als Redakteur für den uigurischen Dienst des chinesischen Staatsrundfunks CNR

Quelle: Infografik Die Welt, Foto: Stringer/Sputnik/dpa

WELT-Korrespondent Deniz Yücel ist aus türkischer Haft entlassen worden. Hunderte andere kritische Beobachter hingegen bleiben eingesperrt. Wir vergessen sie nicht, sondern erinnern an ihr Schicksal – heute: Memetjan Abdulla

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