Uiguren: Sisi-Regime als Handlanger für Pekings Repressionspolitik

Islamische Zeitung, 16.07.2017

Kairo (iz). In den vergangenen Tagen konnte man vermehrt auf die Aktion #FreeuigurStudents im Internet stoßen und auch größere Nachrichtenportale wie Al Jazeera, die New York Times und der Middle East Monitor berichteten von der unrechtmäßigen Festnahme und Deportation uigurischer Studenten der Al Azhar Universität, trotz gültiger Aufenthaltstitel.

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Allein aufgrund ihrer ethnischen Abstammung werden Uiguren oft Opfer von Willkür und Verfolgung

Pressenza, 10.07.2017

Im Interview mit Hanno Schedler von der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. in Göttingen stellen wir einige Fragen zu Uighuristan und der Situation der Menschenrechte. Herr Schedler war im März 2017 auch bei der Uighuristan-Konferenz in Brüssel.

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Weimar – Der Weimarer Menschenrechtspreis soll in diesem Jahr an den in China inhaftierten uigurischen Wissenschaftler Ilham Tohti gehen

Süd Thüringen, 01.07.2017

Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler habe sich seit Jahrzehnten für die Rechte der uigurischen Minderheit in China eingesetzt und trete für eine friedliche Koexistenz von Uiguren und der Mehrheitsbevölkerung der Han-Chinesen ein, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Die Ehrung Tohtis, der seit fast drei Jahren in Haft sitzt, hatte der Stadtrat am Donnerstag beschlossen. Die Preisverleihung ist für den 10. Dezember geplant, dies ist der Welttag der Menschenrechte.

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Muslimische Uiguren während des Ramadan systematisch am Fasten gehindertGfbV kritisiert Verletzung der Religionsfreiheit in China

Islamische Zeitung, 13 June 2017

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den chinesischen Behörden vor, Uiguren gezielt am Fasten während des Ramadans zu hindern und damit die Religionsfreiheit der muslimischen Minderheit zu verletzen.

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Assimilationsversuch: China fordert von Uiguren Abänderung “islamischer” Namen

RT Deutsch, 9 June 2017

RT Deutsch — Im uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang in China hat die Regierung eine Namensänderungsinitiative auf den Weg gebracht. Betroffen sind junge Muslime im Alter bis 16 Jahre. Sie sollen künftig keine religiös klingende Namen mehr tragen dürfen.
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Uigurischer Menschenrechtler von UN-Gelände verwiesen

GfbV, 08.05.2017

Internationale Menschenrechtsorganisationen sind zutiefst besorgt über die zunehmende Tendenz, Menschenrechtlern in Foren der Vereinten Nationen (UN) das Wort abzuschneiden.

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Führungstrainings Seminar für junge Uiguren

WUC, 04.04.2017

4567586970876Der Welt Uiguren Kongress und die Organisation der nicht-repräsentierten Nationen und Völker veranstalteten in Brüssel, Belgien, vom 29.03.2017 bis zum 31.03.2017 ein Führungstrainings Seminar für die junge uigurische Generation, welche von der National Endowment for Democracy (NED) unterstützt wurde.

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Uiguren in China: Unter Herrschaft der Kommunistischen Partei ist kein Leben als Mensch möglich

Epoch Times, 03.04.2017

21102uzIm Internet kursiert derzeit ein Bericht über den Umgang mit bestimmten Volksgruppen in China. Die Regierung geht gegen muslimische Uiguren in gleicher Weise vor, wie in anderen Teilen des Landes beispielsweise gegen Tibeter. Dabei ist den Uiguren durchaus bewusst, dass die Unterdrückung von der herrschenden kommunistischen Partei ausgeht und nicht vom chinesischen Volk, denn die Han-Chinesen seien auch Opfer der brutalen Herrschaft der Kommunistischen Partei, sagte einst die Uiguren-Sprecherin Rebiya Kadeer.

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China führt Anti-Islam-Gesetz ein

Welt Online, 02.04.2017

7t9z823ohChina hat in seiner muslimisch geprägten Provinz Xinjiang das Tragen des Kopftuchs und langer Bärte verboten. Ein entsprechendes Gesetz, das das religiöse Leben der Muslime drastisch einschränkt, trat am Wochenende in Kraft, wie der vatikanische Pressedienst Asianews berichtete. Demnach sind neben dem Schleier und „abnormalen“ Bärten künftig auch religiöse Hochzeits- und Beerdigungszeremonien als „Zeichen eines religiösen Extremismus“ untersagt.

Von den 22 Millionen Einwohnern Xinjiangs gehören knapp die Hälfte dem muslimischen Turkvolk der Uiguren an. Die Regierung rechtfertigte das Gesetz als notwendigen Schritt im Kampf gegen islamistischen Terror, religiösen Fundamentalismus und Separatismus.

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Xinjiang: China verschärft Repressionen gegen Muslime

Süddeutsche, 02.04.2017

87807987888China schränkt mit einem neuen Gesetz in der nordwestlichen Provinz Xinjiangdie Religionsfreiheit der Einwohner ein. Das Gesetz gilt seit diesem Wochenende und verbietet das Tragen “abnormal” langer Bärte und die Verschleierung in der Öffentlichkeit. Die Maßnahmen sollen laut staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua Extremismus “eindämmen und ausradieren”, sowie eine Grenze zwischen “legaler” und “illegaler” Religion ziehen.

Laut Xinhua gelten künftig 15 Verhaltensweisen als Zeichen von “Extremismus”. Dazu zählt etwa die Heirat durch religiöse statt staatliche Zeremonien, oder die “Einmischung in die religiösen Freiheiten von anderen”. Auch eine Weigerung, staatliches Fernsehen zu sehen, kann künftig bestraft werden. Das Gesetz beschränkt zudem die Verwendung des Begriffs “Halal”, mit dem im islamischen Recht erlaubte Dinge und Handlungen geregelt werden.

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