USA: China sperrt Zehntausende Menschen in Umerziehungslager

Quelle:Diepresse

Die chinesische Regierung ginge hart gegen die Rechte der muslmischen Minderheit in der westchinesischen Provinz Xinjiang vor, sagt eine US-Diplomatin.

In der chinesischen Provinz Xinjiang werden einer US-Diplomatin zufolge Zehntausende Menschen in politischen Umerziehungslagern festgehalten. “Wir sind besorgt über die chinesischen Bemühungen, hart gegen die legitimen Rechte der Uiguren und anderer Muslime in Xinjiang vorzugehen”, sagte die stellvertretende Leiterin der Ostasien-Abteilung im Außenministerium, Laura Stone. Die US-Regierung werde das Thema gegenüber der Regierung in Peking zur Sprache bringen. Es sei schwierig, eine genaue Zahl der Inhaftierten zu nennen, weil es kaum Berichte aus Xinjiang gebe, sagte Stone. Aber es handle sich “mindestens um Zehntausende.”

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US-Diplomatin: Zehntausende Menschen im Westen Chinas inhaftiert

Quelle:Blick

Peking – In der chinesischen Provinz Xinjiang werden einer US-Diplomatin zufolge Zehntausende Menschen in politischen Umerziehungslagern festgehalten.

«Wir sind besorgt über die chinesischen Bemühungen, hart gegen die legitimen Rechte der Uiguren und anderer Muslime in Xinjiang vorzugehen», sagte die stellvertretende Leiterin der Ostasien-Abteilung im Aussenministerium, Laura Stone.

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China hat dafür gesorgt, dass der uigurische Menschenrechtler Dolkun Isa nicht am Permanenten Forum für Indigene Angelegenheiten der UN in New York teilnehmen kann

Quelle:igfm Facebook

China hat dafür gesorgt, dass der uigurische Menschenrechtler Dolkun Isa nicht am Permanenten Forum für Indigene Angelegenheiten der UN in New York teilnehmen kann. Und das, obwohl er vor ein paar Wochen noch die Bestätigung für seine Registrierung bekommen hatte. Jetzt werden “Sicherheitsbedenken” vorgeschoben. Wir haben den Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra’ad Al Hussein gebeten, sich in den Fall einzuschalten.

Während die Welt mit fasziniertem Entsetzen auf Donald Trump schaut, ist Xi Jinpings China auf dem Vormarsch, auch bei den UN. Wer über Trump redet, darf zu Xi Jinping nicht schweigen. Das sind wir Dolkun Isa und allen, die sich für Menschenrechte in China einsetzen, schuldig.

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Der chinesische Präsident darf auf unbegrenzte Zeit regieren

Quelle:igfm

Mit Sorge blickt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) auf die aktuellen Entwicklungen in der Volksrepublik China

Frankfurt am Main 16. März 2018 (idea) – Mit Sorge sieht die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die aktuellen Entwicklungen in der Volksrepublik China. Anlass ist ein Beschluss des Volkskongresses, der es Staats- und Parteichef Xi Jinping erlaubt, lebenslang im Amt zu bleiben.

Es bestehe die Gefahr, dass dieser Schritt dazu führe, die Glaubensfreiheit der Christen  noch mehr zu beschränken, äußert der Vorstnadssprecher der IGFM, Martin Lessenthin (Frankfurt am Main), gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur idea. „Präsident Xi steht wie kein anderer für Intoleranz und Kontrollwahn gegenüber Christen und der Individualität von Menschen generell.“

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Unruhe in Pakistan wegen Festnahme von Uigurinnen

Quelle:DW

Chinas Behörden in Xinjiang sollen schon vor längerer Zeit Frauen aus der Volksgruppe der Uiguren verhaftet haben, die eigentlich in Pakistan leben und dort verheiratet sind. Die Familien halten sich noch bedeckt.

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Eintrag gelöscht – nach 20 Jahren

Süddeutsche, 13.03.2018

Die Behörde reformiert die oft von autoritären Regierungen missbrauchte Fahndungsarbeit.

Von Lena Kampf, Berlin

Zwei Tage lang saß Dolkun Isa 2009 im Transitbereich des Flughafens Seoul fest. Keine Dusche, kaum Schlaf, zu essen gab es nur Hühnersandwich und Orangensaft. Sein Betreuer aus der deutschen Botschaft brachte ihm einen Rasierer mit. Die südkoreanischen Behörden wollten Isa nach China deportieren, wo ihm eine lange Haft oder gar die Todesstrafe drohte. Verhindert wurde dies – wohl nur knapp – durch die deutschen Diplomaten, die Isa letztlich in einen Flug zurück nach München setzten.

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Ein Leben als Gejagter

TAZ, 13.03.2018

21 Jahre ließ China den in München lebenden Kritiker und Menschenrechts-aktivisten Dolkun Isa über Interpol auf der ganzen Welt jagen – ohne je einen Beweis für ein Verbrechen vorzulegen

Der Weg zu Dolkun Isa führt ins Münchner Bahnhofsviertel. Ein heruntergekommenes Bürohaus, das Treppenhaus blassgelb gestrichen. Drei eingetrocknete Büropflanzen darben auf dem Steinfußboden. Vorbei am Call Shop Alamir im Erdgeschoss und dem Hairstyling-Salon Paradiso geht es in den dritten Stock. Hier arbeitet Dolkun Isa. Seit vielen Jahren schon und ganz offiziell. Sein Name steht an der Tür. Er hat einen deutschen Pass, seine Kinder gingen in München zur Schule. Doch Isa ist ein gejagter Mann. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist er auf der Flucht. Verfolgt von einem mächtigen Gegner, einem ganzen Staat – China.

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In China gibt es ein erschreckendes Überwachungs-System, das Zehntausende Bürger ausspioniert

BusinessInsider, 04.03.2018

Die Furcht vor Terrorismus hat in den vergangenen Jahren weltweit zugenommen.Viele Muslime leiden unter den Folgen des islamistischen Terrors. Misstrauen, Vorurteile und Fremdenhass gegenüber muslimische Bürger ist in vielen Ländern zur traurigen Normalität geworden.

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Verfassung auf Xi Jinping zugeschnitten

DW, 27.02.2018

Die Wiederwahl des Staatspräsidenten Chinas soll künftig unbegrenzt möglich sein. Die entsprechende Verfassungsänderung ist nur Formsache und setzt die Machtkonzentration in der Hand Xi Jinpings fort.

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Chinas Aufstieg stellt Europa vor die Wahl

DW, 24.02.2018

Chinas wachsende weltpolitische Stellung und Trumps Isolationismus verteilen nicht nur die weltpolitischen Gewichte neu. Beides könnte Europa auch zu neuen Entscheidungen zwingen.

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