Hongkonger Aktivist Joshua Wong erneut zu Haft verurteilt

DW, 21.01.2018

Der Anführer der “Regenschirm-Proteste”, Joshua Wong, muss für drei Monate ins Gefängnis. Er habe “normale Bürger daran gehindert, ihrem Tagesablauf nachzugehen”. Beobachter vermuten Druck aus Peking.

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Neue Seidenstraße: China will Zusammenarbeit mit Afghanistan ausbauen

DWN, 28.12.2017

China will Afghanistan in sein Projekt der Neuen Seidenstraße einbinden.

Zu dem umgangssprachlich als „Neue Seidenstraße“ bekannten internationalen Infrastrukturprojekt Chinas soll nach Pakistan auch der gemeinsame Nachbar Afghanistan hinzustoßen. Nach einem ersten Treffen der Außenminister der Länder sagte der chinesische Ressortchef Wang Yi am Dienstag, er hoffe auf eine Mitarbeit Afghanistans. Das Land habe „dringenden Entwicklungsbedarf“ und könne daher in die bestehende Zusammenarbeit mit Pakistan mit einbezogen werden.

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Xi Jinpings verheerende Bilanz zum Tag der Menschenrechte 2017

igfm, 12.12.2017

Jegliche Informationen über Menschenrechtsverletzungen in China werden mit großer Brutalität erstickt. Andersdenkende und Menschenrechtsverteidiger werden Opfer dieser Diktatur und brauchen mehr Unterstützung denn je.

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Deutschland im Visier chinesischer Internet-Spione

TA, 12.12.2017

Der deutsche Verfassungsschutz wirft China verstärkte Internet-Spionage vor. Das Land versuche Spitzel anzuwerben und in die internen Netze von Behörden und Unternehmen einzudringen. Peking dementiert.

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Weimarer Menschenrechtspreis geht an den uigurischen Bürgerrechtler Ilham Tohti

TA, 11.12.2017

Stellvertretend für den in China Inhaftierten nahmen Enver Can von der Ilham Tohti Initiative und Ulrich Delius von der Gesellschaft für bedrohte Völker den Preis entgegen.

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Weimarer Menschenrechtspreis für Uiguren Ilham Tohti

DW, 09.12.2017

Der in China inhaftierte uigurische Hochschullehrer Ilham Tohti wird am Sonntag mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar geehrt. Ulrich Delius von der Gesellschaft für bedrohte Völker erläutert die Hintergründe.

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Bundesregierung muss aktiv werden

TA, 09.12.2017

Weimar. Unmittelbar vor der Verleihung des Weimarer Menschenrechtspreises an Ilham Tohti hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Freilassung des in China inhaftierten Wirtschaftsprofessors gefordert. Die Auszeichnung sei ein unmissverständlicher Auftrag für die Bundesregierung, sich für die Freilassung dieses politischen Gefangenen einzusetzen, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft.

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China pocht auf “Cybersouveränität”

DW, 09.12.2017

Amerikas Technologie-Bosse waren nach China gepilgert, um sich die “Vorreiterrolle” Chinas in punkto Datennutzung erläutern zu lassen. Gleichzeitig treibt Peking die Internet-Zensur voran.

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Chinas bedeutendster politischer Gefangener wird von Weimar geehrt

gfbv, 09.12.2017

Menschenrechtspreis ist Auftrag: Bundesregierung soll sich für Freilassung von Ilham Tohti einsetzen (Pressemitteilung)

Die Verleihung des Weimarer Menschenrechtspreises an den in China inhaftierten uigurischen Wirtschaftsprofessor Ilham Tohti ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein unmissverständlicher Auftrag, sich für die Freilassung dieses politischen Gefangenen einzusetzen. „Wir dürfen diesen engagierten Menschenrechtler nicht im Stich lassen: Bitte vergessen Sie ihn nicht und engagieren Sie sich für Hafterleichterungen und seine Freilassung“, heißt es in einem Appell der GfbV an die deutsche Bundesregierung und die Europäische Union. „Tohtis Stimme darf nicht verstummen, denn er steht für Frieden und Verständigung zwischen Uiguren und Chinas Mehrheitsbevölkerung in der Krisenregion Ostturkestan/Xinjiang.“ Der Professor wird am Sonntag, dem Tag der Menschenrechte, in Weimar ausgezeichnet.

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Kommentar: 1:0 für Tibet

dw, 24.11.2017

Wegen des Protests einiger Tibet-Aktivisten kommt es zwischen DFB und Chinas Führung zur diplomatischen Krise. Das Verhalten der Chinesen zeigt, dass die Kooperation mit ihnen ein Fehler war, meint Andreas Sten-Ziemons.

Herzlichen Glückwunsch! Offenbar ist es möglich, mit gerade einmal sechs Demonstranten und vier bis fünf Fahnen eine ganze Großmacht in die Flucht zu schlagen. Die Pro-Tibet-Demonstration beim ersten Auftritt der chinesischen U20 gegen den Fußball-Regionallisten TSV Schott Mainz am vergangenen Samstag, der dadurch im Stadion ausgelöste Eklat, die anschließende Debatte und die Ankündigung neuer Proteste für diesen Samstag beim zweiten Testspiel beim FSV Frankfurt haben dazu geführt, dass China plötzlich keine Lust mehr hat, sein Olympiateam in Deutschland antreten zu lassen. Zuvor hatte sich Chinas Außenministerium zu Wort gemeldet und den DFB der Unterstützung von “separatistischen, anti-chinesischen und terroristischen Aktivitäten” bezichtigt, sollte er das Aufhängen der tibetischen Fahnen nicht unterbinden.

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