Amnesty: Peking soll Uiguren-Lager zugeben

Quelle: DW

Bereits das Tragen eines Bartes kann Grund für die Internierung von Uiguren in China sein. Amnesty International hat jetzt die chinesische Regierung für das Vorgehen gegen die muslimische Minderheit angeprangert.

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Zu Unrecht abgeschobener Uigure bleibt verschollen

Quelle: SZ

  • Im April wurde ein Uigure wegen einer Kommunikationspanne von München nach China abgeschoben.
  • Die Bundesregierung hat bislang keine Auskunft über das Schicksal des Mannes erhalten.
  • Grünen-Bundestagsabgeordnete Margarete Bause fürchtet, dass der 23-Jährige sich in der Gewalt des chinesischen Sicherheitsapparates befindet.
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China ignoriert Fragen zu rechtswidrig abgeschobenem Uiguren

Quelle: Schwaebische

China lässt die Bundesregierung bisher im Dunkeln über das Schicksal eines zu Unrecht abgeschobenen uigurischen Flüchtlings. Die deutsche Botschaft in Peking habe sich nach Bekanntwerden der Rückführung mehrfach beim chinesischen Außenministeriumnach seinem Verbleib und Wohlergehen erkundigt, heißt es beim Auswärtigen Amt. „Bisher wurde keine der Anfragen beantwortet.“

Da die muslimischen Uiguren in China nach Einschätzung der Vereinten Nationen einer massiven Unterdrückungskampagne ausgesetzt sind, fürchtet die Grünen-Bundestagsabgeordnete Margarete Bause, dass der 23-Jährige sich in der Gewalt des chinesischen Sicherheitsapparates befindet. „Im Grunde müssen wir sogar das Schlimmste befürchten“, sagte Bause auf Anfrage.

Im Bundesinnenministerium heißt es: „Erkenntnisse zum möglichen Aufenthaltsort liegen bislang nicht vor.“ Der Mann war wegen einer Kommunikationspanne zwischen Münchner Ausländerbehörde und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge am 3. April abgeschoben worden, obwohl über seinen Asylfolgeantrag noch nicht entschieden war.

HRW zu den Uiguren in China

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China lässt deutsche Behörden abblitzen

Quelle: Deutschlandfunk

Irrtümlich wird im April ein Angehöriger der chinesischen Minderheit der Uiguren aus Deutschland in seine Heimat abgeschoben. Dort drohen ihm schwere Menschenrechtsverletzungen. Fragen der deutschen Behörden zum Schicksal des Mannes stoßen in China auf taube Ohren.

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Uiguren in China: Kontrolle und Umerziehung

Quelle: Inforadio

Die chinesische Regierung geht, kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, massiv gegen die muslimische Bevölkerung im Land vor, vor allem gegen die Uiguren. Sie gehören zu den 55 Minderheiten im riesigen Reich der Mitte. Die Provinz Xinjiang im äußersten Nordwesten Chinas ist die angestammte Heimat der rund 10 Millionen Uiguren, aber mittlerweile können sie sich dort kaum noch zu Hause fühlen.

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Überwachung bis ins Schlafzimmer hinein

Quelle: Deutschlandfunk

Bei den muslimischen Uiguren im Nordwesten Chinas hat Peking ein beispielloses Überwachungsregime aufgebaut: Kameras vor der Moschee, Umerziehungslager, staatliche Übernachtungsgäste in Familien – von kultureller Autonomie ist in der „Autonomen Uigurischen Region Xinjiang“ nichts zu spüren. Der Grund: die Sorge vor islamistischem Terror.

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Politische Umerziehungslager in Xinjiang

Quelle: Deutschlandfunk

In der Region Xinjiang im Nordwesten Chinas leben rund zehn Millionen muslimische Uiguren. Angeblich aus Angst vor Terroranschlägen versucht Peking, Sie an die Partei zu binden. Dabei schreckt China vor nichts zurück: Umerziehungslager und modernste Dauerüberwachung sind das Ergebnis der Kontrollwut.

Von Axel Dorloff

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Umerziehungslager in China: “Jeder muss ein Chinese sein”

Quelle: Nachrichten

PEKING. Millionen Uiguren werden gefoltert und eingesperrt – Menschenrechtsgruppen fordern Sanktionen gegen das Regime in Peking.

Sie werden misshandelt, gefoltert und willkürlich in Umerziehungslagern eingesperrt: Die chinesische Regierung betreibt nach Angaben von Human Rights Watch im Nordwesten des Landes eine “systematische Massenkampagne” gegen die muslimische Minderheit der Uiguren. In der gesamten Provinz Xinjiang würden die rund 13 Millionen Uiguren politisch indoktriniert, kollektiv bestraft und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, heißt es in einem 117 Seiten langen Bericht, den die Menschenrechtsorganisation vorstellte. “Die chinesische Regierung verübt in Xinjiang Menschenrechtsverletzungen in einem Ausmaß, das wir seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben”, sagte Sophie Richardson, Direktorin für China bei Human Rights Watch.

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HRW: China für Uiguren-Unterdrückung strafen

Quelle: DW

Masseninhaftierungen, Indoktrinierung – und Zwangsgesänge: Die muslimische Minderheit werde in Nordwestchina gewaltsam niedergehalten und mit modernster Technik überwacht, beklagen Menschenrechtler.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat Strafmaßnahmen gegen China wegen dessen Umgang mit der muslimischen Minderheit der Uiguren gefordert. Nötig seien “gezielte Sanktionen” gegen die Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen in der nordwestchinesischen Region Xinjiang, erklärte HRW in einem Bericht.

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Internierungslager für eine Million Uiguren

Quelle: SZ

  • In Xinjiang, der größten autonomen Region Chinas werden eine Million Uiguren in Lagern festgehalten. Das besagt ein Bericht von Human Rights Watch.
  • In den Umerziehungslagern sollen sie ihrer Religion abschwören. Sie müssen streng bewacht Hochchinesisch lernen, die Nationalhymne singen, KP-Propagandasprüche auswendig lernen und Parteichef Xi Jinping preisen.
  • China streitet Umerziehungszentren ab. Xinjiang erfreue sich an Frieden und Ruhe.
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